Mit der Impfung gegen Grippe gestärkt durch die Saison!

(cw) Die Grippeimpfung ist eine Schutzmaßnahme gegen die Infektion mit dem Influenza-Virus. Sie sollte jährlich erneuert werden, da das Virus selbst stark mutiert und ein ausreichender Schutz ansonsten nicht gewährleistet werden kann. Als idealer Zeitraum zur Durchführung der Impfung gelten die Monate September bis November. Die Impfung kann bei Bedarf jedoch auch zu jeder anderen Jahreszeit durchgeführt werden.

Alle Jahre wieder in den Herbst- und Wintermonaten steigt die Zahl der Krankenstände aufgrund von Virusinfektionen stark an. Erkältungen mit Symptomen wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit, die von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen begleitet werden, ereilen jeden einmal. Sind die Symptome jedoch heftiger und tritt hohes Fieber auf, sodass Bettruhe erforderlich ist, spricht der Volksmund häufig von Grippe. Dies ist jedoch verkehrt, denn es handelt sich dabei um grippale Infekte. Dies sind gleichfalls Viruserkrankungen, verlaufen jedoch deutlich harmloser.

Die echte Grippe, die Influenza, ist eine ernst zu nehmende und heftige Virusinfektion, deren Verlauf im ungünstigsten Fall zum Tode führen kann. Dabei ist das Virus nur ein indirekter Auslöser, der das Eindringen von Bakterien in den, durch das stark beanspruchte Immunsystem geschwächten Körper begünstigt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfehlen Mediziner die Grippeimpfung einmal im Jahr aufzufrischen. Der Impfschutz hält bis zu 12 Monate an und wird allen Personen mit einem geschwächten Immunsystem sowie Menschen mit häufigem Personenkontakt empfohlen. Auch alte Menschen sollten geimpft werden, da ein Krankheitsausbruch bei dieser Gruppe als besonders risikoreich gilt.

Die Symptome bei der durch Grippe ausgelösten bakteriellen Infektion sind ähnlich wie beim grippalen Infekt, jedoch wesentlich heftiger. Häufig treten neben hohem Fieber auch Lungenentzündungen auf. Dies erfordert eine Behandlung mit speziellen Antibiotika. Begleitende Therapien zur Inhalation und Abschwellung der Nasenschleimhäute werden ergänzend zum Abklingen der Beschwerden durchgeführt.

Grippewellen hat es immer wieder gegeben, lokal begrenzt als Epidemien oder gar als Pandemien, bei den sich das Virus weltweit ausbreitet. Die berüchtigte spanische Grippe im Jahre 1918 oder die asiatische Grippe in 1957 sind zwei der bekanntesten Vertreterinnen. Auch der Virustyp der Vogelgrippe kann auf den Menschen übergreifen und könnte, wie einige Wissenschaftler befürchten, Auslöser einer Pandemie bei den Menschen werden.

Die Grippeimpfung wird durch den Hausarzt durchgeführt und in der Regel von den Krankenkassen übernommen, auch wenn die zu impfende Person nicht zu den Risikogruppen zählt. Bei Säuglingen ist die Impfung ab dem sechsten Lebensmonat möglich und bei Schwangeren ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft.

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